Unsere Konzeption
  1. Unsere Schulvision

  2. Das Motto der Schule heißt: 
    „Lerne lernen – lerne leben“ im Lern- und Lebensraum einer christlichen Schule auf der Basis des christlichen Menschenbildes.

    Das bedeutet:
    In der Schule erleben Kinder und Jugendliche, dass der Glaube dem Leben tiefen Sinn und Richtung gibt. Er lässt sie heranreifen zu Menschen mit Verantwortungsbewusstsein und Freude am Leben. Das Zentrum des pädagogischen Ansatzes ist eine ganzheitliche Bildung von Geist, Seele und Körper auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes.
    Als Privatschule soll die Schule außerdem eine innovative Rolle in der Schullandschaft der Region einnehmen und so Vorbild sein für gelungenes Lernen. 

    Das Schul-Motto „Lerne lernen – lerne leben“ fasst beides zusammen, was Schule einen Lern- und Lebensraum sein lässt. Schule als Lernraum zeigt den Wunsch, Schule als lernende Organisation weiterzuentwickeln und Schülern gute Voraussetzungen für ihr lebenslanges Lernen mit auf den Weg zu geben. Schule als Lebensraum zu sehen bedeutet, den Schülern und SchülerInnen Erfahrungsräume innerhalb und außerhalb der Schule zu eröffnen, ihnen eigene Verantwortung für ihren Lernprozess zu übertragen und Freude am persönlichen Erfolg durch individuelle Leistung erlebbar zu machen. Im gestalteten sozialen Miteinander werden gemeinsam Glaube und Hoffnung erfahren. Sie sollen in einem geschützten, aber weltoffenen Rahmen erfahren können, dass ein Leben als Christ lebenswert ist und Mut für Morgen macht. 

    Großer Wert wird auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler gelegt. Jeder ist von Gott als Original gewollt - mit ganz persönlichen Begabungen und Lebensaufgaben, die ihn von allen übrigen Menschen unterscheiden. Die SchülerInnen werden dazu ermutigt, ein verantwortungsvolles und sinnerfülltes Leben in der heutigen Gesellschaft zu führen. Die SchülerInnen sollen befähigt werden, in unserer pluralistischen Gesellschaft mit ihrer Wertevielfalt ihren persönlichen Weg zu finden. 

    In der Schule prägt die Freude an einem schöpferischen Leben („Kreativität ist wichtiger als Wissen“ - A. Einstein) und eine attraktive Unterrichtsgestaltung den Alltag. Die musische Gestaltung des Unterrichts, der Einbezug von moderner Technik, die Anregungen durch eine gelungene Lernumgebung machen auf die Begegnung mit der Welt neugierig. 

    Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Neben dem Aufbau eines soliden Grundwissens wird die Freude am Lernen durch eine gute Ausgewogenheit von Individualisierung und Gemeinschaft gefördert. Durch das Arbeiten an Zielen bleibt die Neugierde auf neue Herausforderungen erhalten. Das Beherrschen verschiedener Lerntechniken bereitet auf das lebenslange Lernen vor. Schule muss deshalb mehr sein als einige Stunden gemeinsamer Unterricht (Ganztagsschule), denn sie muss den ganzen Menschen sehen, um so soziale, personale, methodische und fachliche Kompetenzen anzubahnen und zu sichern. Es wird eine enge Verzahnung von Schulleben und außerschulischem Leben angestrebt. Dafür wird bewusst auf außerschulische Partner zurückgegriffen und Lernorte außerhalb des Schulhauses genutzt.

  3. Unser Konzept

  4. Ziel:
    Miteinander zu leben, voneinander zu lernen und füreinander da sein. Dies gelingt in einer Kultur der Anerkennung.
    „Jeder soll unsere Schule als Gewinner verlassen.“
    Der Lehrer ist dazu da, das Gelingen zu organisieren.

    Das bedeutet in der Umsetzung im Alltag: 
    Es besteht die Überzeugung vom schulart- und jahrgangsübergreifenden Lernen, da die Verschiedenartigkeit der Menschen einen Gewinn darstellt. 
    Was tatsächlich gelernt wird und ankommt, entscheidet immer der Lernende und nicht der Lehrer. Deshalb wird im Team das Konzept des selbstverantworteten Lernens ständig weiter entwickelt. Inspiriert ist dieser Ansatz von der Schule des Pädagogen Andreas Müller in Beatenberg und dem Pädagogischen Begleiter der Anne-Sophie-Schule in Künzelsau – Peter Fratton.

    Außerdem gibt es mit mehreren Schulen eine Verbindung im Netzwerk der Zukunft. 
    Die Bewertung erfolgt durch vielfältige Rückmeldungen, ob die angestrebten Ziele erreicht wurden.

    Es wird großer Wert auf eine Atmosphäre der Anerkennung und der Wertschätzung aller Begabungen gelegt. Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind positiv gestaltete Beziehungen. 

  5. Grundschule

  6. Zum Schuljahresbeginn 2010/2011 wurde das neue Grundschulkonzept eingeführt.

    Besonderheiten:
    „Sprachen sind das Tor zur Welt und zu anderen Kulturen. Sprachen bereichern das Leben.“ 

    Sprachförderung und Bilingualität ist fester Bestandteil des Alltags, aller Fächer, Themen und Projekte.

    Eine alte afrikanische Weisheit sagt: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“
     
    Die Grundschule wird als Ganztagesschule geführt.

    Ästhetische Bildung
    Kreativität ist Lebens- und Entwicklungsgrundlage des Menschen und elementarer Bestandteil von Bildung. Es bleibt nur im Sinn, was in den Sinnen war. 
    Theater als Unterrichtsfach, großer Wert wird auf Gestalten und musische Erziehung gelegt.

    Jahrgangsgemischte, heterogene Lerngruppen ohne äußere Differenzierung. Heterogenität erzeugt gutes Lernen und hervorragende Leistungen.


  7. Werkrealschule und Realschule

  8. Diese Schularten werden schulartübergreifend geführt.

    Heterogenität hat den Zweck des Erlernens der Unterschiedlichkeit im Miteinander. In einem gemischten Team gibt es ein viel größeres Spektrum an Kompetenzen, d. h. es gibt keine produktivere Lernumgebung. Das bedeutet natürlich, dass sich die Aufgabenkultur der Schule auf Heterogenität einstellen muss. Verschiedenheit als Chance zu begreifen ist die pädagogische Herausforderung der Zukunft, der sich jede Lehrkraft stellen muss und die in eine gemeinsame schulische Unterrichtsentwicklung mündet.

    Mit dem Ökonomiecurriculum und den damit verbundenen Aktivitäten konnte der 1. Platz beim Würth-Bildungspreis erreicht werden. 

    Die Schule verfügt über ein Ökonomiecurriculum für die Klassen 5-10, welches fächerübergreifendes und handlungsorientiertes Lernen zum Ziel hat. Verankert sind Kompetenzen aus den Fächern Wirtschaft-Arbeit-Gesundheit, Religion, Welt-Zeit-Gesellschaft, Erdkunde-Wirtschaft-Geschichte und Informationstechnische Grundbildung nach dem Bildungsplan 2004 von Haupt- mit Werkrealschule und Realschule. 

    Von Anfang an sollten in das Ökonomiecurriculum alle Jahrgangsstufen mit eingebunden sein.

    Ziel hierbei ist es, dass jeder Schüler, der die Schule verlässt, die Möglichkeit hatte, im Rahmen des Ökonomieprojekts am Aufbau eines Unternehmens mitzuarbeiten bzw. dieses ökonomisch zu führen und sich und seine Fähigkeiten in das Projekt einzubringen. Dank der besonderen Situation, dass sich die Schule im Aufbau befindet, kann das Ökonomiecurriculum systematisch erweitert werden und alle SchülerInnen zu Beteiligten machen. 

    Im Rahmen des Schulcurriculums ist es für die Christliche Schule im Hegau wichtig, den Schülern weltwirtschaftliche Zusammenhänge und verschiedene Folgen der Globalisierung zu vermitteln. 

  9. Gymnasialer Zweig

  10. Die besonderen Fähigkeiten der SchülerInnen sollen genutzt werden, indem die Schule sich um einen gymnasialen Zweig erweitert. Dies wird ab kommenden Schuljahr 2012/2013 als Gemeinschaftsschule erfolgen. 
     
  11. Ziel / Ausblick

  12. Im Bereich Bildung geht es um einen Paradigmenwechsel: 

    Die Lernbedingung/Lernumgebung muss dem Menschen angepasst werden und nicht anders herum. 

    "Lernen ist das Persönlichste auf der Welt – es ist so eigen wie ein Gesicht oder wie dein Fingerabdruck“. (Physiker, Heinz von Foerster).
     
    Das Wesentliche von Schule ist, dass die Menschen lernen, zusammen zu leben und es lernen, sich mit dem Fremden anzufreunden. Man kann jemanden nur zum wirklichen Lernen bewegen, wenn es ihm in der Schule gut geht. Nur dann sind herausragende Leistungen möglich. Aus diesem Grund müssen Schulen besondere Orte sein. Jeder Schulneubau sollte einen Architekturpreis anstreben, da man den Raum als vierten Pädagogen ansehen muss. 
    Unser Ziel muss sein: Lernen und Zufriedenheit – dieses zufriedene Leben liegt zwischen Herausforderung und Unterforderung. Mit unserer Schule wollen wir bestehende Schulstrukturen verändern und die Verschiedenartigkeit der Menschen als Riesenchance begreifen, um individuelle und hervorragende Leistungen möglich zu machen.
 
 
 
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