Unsere Konzeption

  1. Entwicklung

  2. Die Christliche Schule im Hegau besteht seit dem Schuljahr 2006/07. Inzwischen gibt es sieben Klassen, ab Schuljahr 2010/11 werden es 10 Klassen sein. Wir sind eine genehmigte Haupt- und Werkrealschule und Realschule, zum Schuljahr 2010/11 starten wir mit der Grundschule. 

    Die Schule ist als gebundene Ganztagsschule konzipiert. Im Moment haben wir Räumlichkeiten in Rielasingen-Worblingen und Klassenraumcontainer angemietet, welche uns gute Rahmenbedingungen für den Start boten. Ab Sommer 2010 wird sich unser Standort nach Hilzingen verlagern. 

    Wir freuen uns jedes Jahr über eine Fülle von Schüleranmeldungen, die unsere Aufnahmekapazität weit übersteigen. Als Schulgründer arbeiten wir seit über 6 Jahren, im Oktober 2004 wurde der Förderverein gegründet, im November 2005 der Trägerverein.

  3. Unsere Schulvision

  4. Das Motto unserer Schule heißt: „Lerne lernen – lerne leben“ im Lern- und Lebensraum einer christlichen Schule auf der Basis des christlichen Menschenbildes.

    Das bedeutet für uns: 
    Wir sind eine Schule, in der Kinder und Jugendliche erleben, dass der Glaube dem Leben tiefen Sinn und Richtung gibt. Er lässt sie heranreifen zu Menschen mit Verantwortungsbewusstsein und Freude am Leben. Das Zentrum unseres pädagogischen Ansatzes ist eine ganzheitliche Bildung von Geist, Seele und Körper auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. 
    Als Privatschule soll die Schule außerdem eine innovative Rolle in der Schullandschaft der Region einnehmen und so Vorbild sein für gelungenes Lernen. 

    Unser Motto „Lerne lernen – lerne leben“ fasst beides zusammen, was Schule einen Lern- und Lebensraum sein lässt. Schule als Lernraum zeigt unseren Wunsch, Schule als lernende Organisation weiterzuentwickeln und Schülern gute Voraussetzungen für ihr lebenslanges Lernen mit auf den Weg zu geben. Schule als Lebensraum zu sehen bedeutet für uns, den Schülern und Schülerinnen Erfahrungsräume innerhalb und außerhalb der Schule zu eröffnen, ihnen eigene Verantwortung für ihren Lernprozess zu übertragen und Freude am persönlichen Erfolg durch individuelle Leistung erlebbar zu machen. Im gestalteten sozialen Miteinander werden gemeinsam Glaube und Hoffnung erfahren. Sie sollen in einem geschützten, aber weltoffenen Rahmen erfahren können, dass ein Leben als Christ lebenswert ist und Mut für Morgen macht. 

    Grossen Wert legen wir auf die Entwicklung der Persönlichkeit der Schüler. Jeder ist von Gott als Original gewollt - mit ganz persönlichen Begabungen und Lebensaufgaben, die ihn von allen übrigen Menschen unterscheiden. Wir ermutigen die Schüler dazu, ein verantwortungsvolles und sinnerfülltes Leben in der heutigen Gesellschaft zu führen. Wir möchten die Schüler befähigen, in unserer pluralistischen Gesellschaft mit ihrer Wertevielfalt ihren persönlichen Weg zu finden. 

    In der Schule prägt die Freude an einem schöpferischen Leben („Kreativität ist wichtiger als Wissen“ - A. Einstein) und eine attraktive Unterrichtsgestaltung unseren Alltag. Die musische Gestaltung des Unterrichts, der Einbezug von moderner Technik, die Anregungen durch eine gelungene Lernumgebung machen auf die Begegnung mit der Welt neugierig. 

    Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. Neben dem Aufbau eines soliden Grundwissens wird die Freude am Lernen durch eine gute Ausgewogenheit von Individualisierung und Gemeinschaft gefördert. Durch das Arbeiten an Zielen bleibt die Neugierde auf neue Herausforderungen erhalten. Das Beherrschen verschiedener Lerntechniken bereitet auf das lebenslange Lernen vor. Schule muss deshalb mehr sein als einige Stunden gemeinsamer Unterricht (Ganztagsschule), denn sie muss den ganzen Menschen sehen, um so soziale, personale, methodische und fachliche Kompetenzen anzubahnen und zu sichern. Wir streben eine enge Verzahnung von Schulleben und außerschulischem Leben an. Dafür greifen wir bewusst auf außerschulische Partner zurück und nützen Lernorte außerhalb des Schulhauses.

  5. Das bedeutet für uns:

  6. Miteinander zu leben, voneinander zu lernen und füreinander da sein. Dies gelingt in einer Kultur der Anerkennung. 
    „Jeder soll unsere Schule als Gewinner verlassen.“ 
    Der Lehrer ist dazu da, das Gelingen zu organisieren. 

    Wir sind überzeugt vom schulart- und jahrgangsübergreifenden Lernen, da die Verschiedenartigkeit der Menschen einen Gewinn darstellt. 
    Was tatsächlich gelernt wird und ankommt, entscheidet immer der Lernende und nicht der Lehrer. Deshalb entwickeln wir im Team das Konzept des selbstverantworteten Lernens ständig weiter. 

    Unsere Bewertung erfolgt durch vielfältige Rückmeldung, ob angestrebte Ziele erreicht wurden. 

    Wir legen großen Wert auf eine Atmosphäre der Anerkennung und der Wertschätzung aller Begabungen, denn Voraussetzung für erfolgreiches Lernen sind positiv gestaltete Beziehungen.

  7. Grundschule

  8. Wir starten im Herbst 2010 mit einer gemäß unserer Schulkonzeption geführten Grundschule.

    Besonderheiten:
    •  „Sprachen sind das Tor zur Welt und zu anderen Kulturen. Sprachen bereichern das Leben.“ Sprachförderung und Bilingualität ist fester Bestandteil des Alltags, aller Fächer, Themen und Projekte. 

    •  Eine alte afrikanische Weisheit sagt: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“ Die Grundschule wird als Ganztagesschule geführt. 

    •  Ästhetische Bildung Kreativität ist Lebens- und Entwicklungsgrundlage des Menschen und elementarer Bestandteil von Bildung. Es bleibt nur im Sinn, was in den Sinnen war. Theater als Unterrichtsfach, großer Wert wird auf Gestalten und musische Erziehung gelegt. 

    •  Jahrgangsgemischte, heterogene Lerngruppen ohne äußere Differenzierung. Heterogenität erzeugt gutes Lernen und hervorragende Leistungen.

  9. Hauptschule, Werkrealschule und Realschule

  10. Verschiedenheit als Chance zu begreifen ist die pädagogische Herausforderung der Zukunft, die in unsere gemeinsame schulische Unterrichtsentwicklung mündet. Schwerpunkte dieser sind:

     • Alle Schüler sind Mitarbeiter
     • Alle Begabungen sind gleich wertvoll

  11. Ziel / Ausblick

  12. Im Bereich Bildung geht es um einen Paradigmenwechsel: 
    Die Lernbedingung/Lernumgebung muss dem Menschen angepasst werden und nicht anders herum.

     "Lernen ist das Persönlichste auf der Welt – es ist so eigen wie ein Gesicht oder wie dein Fingerabdruck“ (Physiker, Heinz von Foerster).

    Das Wesentliche von Schule ist, dass die Menschen lernen, zusammen zu leben und es lernen, sich mit dem Fremden anzufreunden. Man kann jemanden nur zum wirklichen Lernen bewegen, wenn es ihm in der Schule gut geht. Nur dann sind herausragende Leistungen möglich. Aus diesem Grund müssen Schulen besondere Orte sein. 

    Unser Ziel muss sein: Lernen und Zufriedenheit – dieses zufriedene Leben liegt zwischen Herausforderung und Unterforderung. 

    Mit unserer Schule wollen wir bestehende Schulstrukturen verändern und die Verschiedenartigkeit der Menschen als Riesenchance begreifen, um individuelle und hervorragende Leistungen möglich zu machen.

 
 
 
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